Wir alle sind verantwortlich dafür, in sozialen Bewegungen und in der Demokratie andere Rahmenbedingungen zu schaffen, sodass alle teilhaben können. Wenn wir als Linke an eine bessere Welt glauben, dann müssen wir die harte Arbeit leisten, die es braucht, um unsere Ideale in unserer Bewegung zu verwirklichen. Wir müssen den Mut haben, schwierige Fragen zu diskutieren. Wir müssen lernen, uns mit unseren Privilegien auseinanderzusetzen. Wenn wir das nicht tun, dann leben wir wie bisher aneinander vorbei.

Nach unserer Verfassung ernennt das Staatsoberhaupt, also der Bundespräsident, die Mitglieder der Regierung. Auch die Amnestie ist Vorrecht des Bundespräsidenten.

Ich gehöre keiner der rivalisierenden Parteien an; ich werde sie alle bekämpfen. Sie werden jedoch nur durch Verfassungen ganz verschwinden, die dem Menschen seine Rechte garantieren, der Herrschaft ihre Grenzen setzen und den menschlichen Stolz ohne die Möglichkeit einer Umkehr unter das Joch der öffentlichen Freiheit beugen werden.

Was wir erleben, ist das Auseinanderbrechen von Kapitalismus und Demokratie – sie sind nicht mehr länger vereinbar. Weil der Kapitalismus praktisch alles zerstört, was Menschen zusammenbringen kann. Er bringt sie nur noch in einer Sache zusammen: in der Ware, auf dem Markt. Er zerstört jede Grundlage der Gemeinschaft, zersetzt den sozialen Körper und entfesselt ihn gegen sich selbst. Und das ist ein globales Problem. Der Kapitalismus ist eine Bedrohung geworden für die Zukunft des Planeten. Das hat nichts mit Identität zu tun und wäre nie im Rückzug auf Nationales zu lösen. Identitätspolitik ist darum Zeitverschwendung. Der Kapitalismus braucht sie, um die Leute abzulenken, sie ist Opium für das Volk, ein Schleier, hinter dem sich die wirklichen Probleme verbergen. Identitätspolitik bedeutet tatsächlich eine Entfremdung des Menschen von den Fragen des Lebens.

#20.14

1 Zynische Bemerkungen über „Kanye West for President“ - diagnostiziert mit bipolarer Störung.

2 Anders über mentale Gesundheit sprechen, als ich das tue - auch über die eigene. Wie?

„Anyone but me“ - Joy Crookes

https://www.youtube.com/watch?v=KB5Ibi7rALU

5 Sich trauen, was zu sagen - egal wo und wer dabei ist.

6 Wie geht „respektvoll auf den Tisch hauen“?

„Savage“ - Meghan thee Stallion ft. Beyoncé

https://www.youtube.com/watch?v=lEIqjoO0-Bs

9 Das Gefühl von „Was kann ich überhaupt tun“.

10 Wie den eigenen Handlungsspielraum ausweiten?

11 „Apple Tree“ - Aurora

12 https://www.youtube.com/watch?v=AvPzwKQKZTc

13 Reden mit Menschen im Umfeld mit fraglichen Haltungen–Familienfeste, langjährige Freunde.

14 Wie? Energiesparend, trotzdem Austausch, Vermittlung?

15 „Think about Things“ - Daði Freyr

16 https://www.youtube.com/watch?v=VFZNvj-HfBU

17 Einfach sein. Mit den Menschen, die dabei sind. Auf Wiesen liegen, Bier genießen.

18 Fomo in Jomo verwandeln.

19 „Daydreaming“ - Dark Dark Dark

20 https://www.youtube.com/watch?v=UvTZwhOHYVA

#20.11
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